Ein Ort für Kinder in Not

Sicherheit, Geborgenheit, Fürsorge

Das Kinderdorf Batang Pinangga – Batang Pinangga bedeutet „Das geliebte Kind“.

2002 rettete die Aktion Wasserbüffel die Existenz des Kinderdorfes. Zusätzlich aufgebrachte Fördermittel des Landes Nordrhein Westfalen und Misereor, sicherte den Fortbestand für die weiteren zwei Jahre.In den 90er Jahren kam es aufgrund der urbanen Migration zu einer deutlichen Zunahme von Verelendung. Infolgedessen stieg die Zahl der vernachlässigten, missbrauchten und vergessenen Strassenkinder sprunghaft an. Kinderarbeit statt Schule um die Familie zu ernähren war und ist noch immer an der Tagesordnung. Für diese Kinder wurde das Kinderdorf Batang-Pinangga gegründet. Kinder finden dort verlässliche Strukturen und Menschen, die ihnen Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit geben. Ein Farmprojekt zur Selbstversorgung und das „Haus zum Erwachsenwerden“ für die älteren Kinder, machen Batang-Pinagga zu einem ganzheitlich, übergreifenden Ort für eine Kinderseele, die wachsen und heilen kann. Die Kinder erhalten die notwendige Unterstützung für die schulische Ausbildung, sie lernen Verantwortung und Achtung für sich und andere, ohne Abhängigkeiten zu übernehmen. Viele dieser Kinder haben noch nie ein Zusammenleben ohne Gewalt erlebt, und benötigen oftmals therapeutische Hilfe. 2018 hat die bekannte Journalistin Lena Bodewein eine Radio-Reportage mit dem Titel „Kinderschicksale auf den Philippinen“ veröffentlicht. Der Beitrag kann unter diesem Link auf Bayern2 abgerufen werden.

Unsere Ansprechpartner vor Ort

Anna Maguate

Project Development Manager, Batang Pinangga
"Ich komme selbst aus einer armen Familie, meine Mutter hat mir trotz aller Widrigkeiten eine Kindheit geschenkt. Es ist meine Lebensaufgabe, den anvertrauten Kindern durch dieses bedingungslose Annehmen und Unterstützen, eine Kindheit und eine Zukunft zu ermöglichen."

Butch Carpintero

Executive Director, Batang Pinangga
"Wir haben Batang Pinagga 2001 aus der Überzeugung heraus gegründet,  daß Fürsorge, gesunde Ernährung und Bildung  den Kindern  eine Zukunft jenseits der Armut ermöglicht. Ich bin stolz auf jedes Kind, das unser Kinderdorf in eine neue, eigenständige Zukunft, verlässt." 

Impressionen

Nach wie vor ist Hilfe zur Selbsthilfe für die Mehrzahl der Einwohner der Philippinen unerläßlich. Zwar liest man gelegentlich in der Presse über die rasante wirtschaftliche Entwicklung der Länder in Südostasien und darunter auch der Philippinen im Zuge der Globalisierung, diese kommt aber offensichtlich nur einer kleinen Schicht zugute. Im Gegenteil, die Mehrzahl der Armen, vor allem in ländlichen Bereichen, wird durch Industrialisierungsprojekte und eine enorme Verteuerung ihrer Lebenshaltungskosten betroffen.

Darunter leiden vor allem die Kinder als schwächste und wehrloseste Mitglieder der Gesellschaft. Es ist kaum damit zu rechnen, daß die Versprechungen der philippinischen Regierung signifikante Veränderungen schaffen werden.